Für den Einsatz in der Land­wirt­schaft ist Pflan­zen­koh­le ins­be­son­de­re als ein Trä­ger­mit­tel für Nähr­stof­fe zu ver­ste­hen. Sie muss vor ihrem Einsatz im Boden zunächst mit (orga­ni­schen) Nähr­stof­fen auf­ge­la­den werden. Damit die Pflan­zen aber maximal von der ange­rei­cher­ten Pflan­zen­koh­le pro­fi­tie­ren, muss sie dahin appli­ziert werden, wo die Wurzeln die Nähr­stof­fe auch auf­neh­men können. Auf diese Weise genügt schließ­lich eine Hand voll Pflan­zen­koh­le pro Pflanze, um erheb­li­che Ertrags­stei­ge­run­gen zu errei­chen.
Ori­gi­nal­ar­ti­kel: Wur­zel­ap­pli­ka­ti­on von Pflan­zen­koh­le – hohe Ertrags­stei­ge­rung mit wenig Pflan­zen­koh­le
Autor: Hans-Peter Schmidt
Erschie­nen in: Ithaka Journal für Ter­ro­ir­wein und Bio­di­ver­si­tät und Kli­ma­far­ming