Leah Pen­ni­man
Milpa ist ein Land­wirt­schafts­sys­tem, bei dem Getrei­de, Legu­mi­no­sen und Gemüse so auf einem Feld kom­bi­niert werden, dass nicht nur der Gesamt­ertrag der Fläche opti­miert, sondern auch die Frucht­bar­keit des Bodens von Jahr zu Jahr ver­bes­sert wird. In Kom­bi­na­ti­on mit Pflan­zen­koh­le, Mul­ching und Nähr­stoff­re­cy­cling lässt sich Humus auf­bau­en, Koh­len­stoff spei­chern und Bio­di­ver­si­tät fördern. Die Milpa war eine ent­schei­den­der Grund­la­ge hoch­ent­wi­ckel­ter Kul­tu­ren und exis­ten­zi­el­le Vor­aus­set­zung für die großen Städte der Inkas, Mayas und Azteken. Milpa auf Terra Preta könnte auch für uns zum Schlüs­sel für die Ent­wick­lung vom zukunfts­fä­hi­gen städ­ti­schen Bal­lungs­räu­men werden.
Ori­gi­nal­ar­ti­kel: Mit Milpa und Pflan­zen­koh­le zu Humus
Autor: Haiko Pieplow und Hans-Peter Schmidt
Erschie­nen in: Ithaka Journal für Ter­ro­ir­wein und Bio­di­ver­si­tät und Kli­ma­far­ming