Pflan­zen­koh­le in der Indus­trie

Die Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten von Pflan­zen­koh­le (pyro­ly­tisch erzeug­te Bio­mas­se­kar­bo­ni­sa­te) sind äußerst viel­fäl­tig. Nicht nur die Land­wirt­schaft kann von der umwelt­freund­li­chen Kohle pro­fi­tie­ren. Auch in indus­tri­el­len Pro­zes­sen hat sie zahl­rei­che posi­ti­ve Effekte zu bieten. Allen voran in Form von Aktiv­koh­le (Adsorp­ti­ons­mit­tel) im Bereich Wasser-, Gas- und Luft­rei­ni­gung, aber auch als Reduk­ti­ons­mit­tel in metall­ur­gi­schen Pro­zes­sen wird der Pflan­zen­koh­le großes Poten­ti­al beschei­nigt.

 Nicht zuletzt kann Pflan­zen­koh­le durch die Sub­sti­tu­ti­on von fos­si­len Ener­gie­trä­gern und damit zur Ver­bes­se­rung des CO2-Fuß­ab­dru­ckes punkten. Zement- und Kalk­wer­ke benö­ti­gen bei­spiels­wei­se für die Bereit­stel­lung der erfor­der­li­chen Pro­zess­tem­pe­ra­tu­ren erheb­li­che Mengen an Ener­gie­trä­gern. Aus wirt­schaft­li­chen Gründen werden in den meisten Zement­wer­ken bereits abfall­stäm­mi­ge Brenn­stof­fe in großem Umfang ein­ge­setzt. Aller­dings sind diese Brenn­stof­fe oft nicht in einer Form ver­füg­bar, die einen Einsatz über den Haupt­bren­ner ermög­li­chen. Um auch fossile Brenn­stof­fe (Kohle, Öl, Gas) erset­zen zu können, bieten sich Bio­mas­se­kar­bo­ni­sa­te an, da diese ähn­li­che Eigen­schaf­ten wie der her­kömm­lich ver­wen­de­te Braun­koh­le­staub besit­zen (siehe Weber 2016: Bio­koh­le. Her­stel­lung, Eigen­schaf­ten und Ver­wen­dung von Bio­mas­se­kar­bo­ni­sa­ten, p. 279–282)

Aktu­el­le Bei­trä­ge zum Thema Indus­trie

Pflan­zen­koh­le in der Metall­ur­gie

Die Erzeu­gung von metal­li­schen Roh­pro­duk­ten ist eine der wich­tigs­ten Bran­chen der deut­schen Indus­trie. Deutsch­land gehört zu den welt­weit füh­ren­den Ländern in der Pro­duk­ti­on von Stahl, Alu­mi­ni­um, Blei, Kupfer…

Sie haben Fragen
oder Anre­gun­gen?

Wie sind für Sie da. Schrei­ben Sie uns einfach eine E-Mail. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.