Pflan­zen­koh­le in der Bio­gas­an­la­ge

Pflan­zen­koh­le kann den Biogas-Ertrag deut­lich ver­bes­sern. Das haben bereits mehrere inter­na­tio­na­le Studien belegt. Die Gründe dafür liegen zum einen in der Beschaf­fen­heit der Pflan­zen­koh­le: Durch ihre poröse Struk­tur und große Ober­flä­che bindet sie Stör­stof­fe und sta­bi­li­siert dadurch den Bio­gas­pro­zess. Zudem können die Sub­stra­te im Fer­men­ter effek­ti­ver abge­baut werden, da die Mikro­or­ga­nis­men in der Pflan­zen­koh­le­ma­trix besser geschützt sind.

Doch auch in Sachen Kli­ma­schutz hat die Pflan­zen­koh­le für den Biogas-Prozess einige Vor­tei­le zu bieten. Wird dem Gärrest Pflan­zen­koh­le zuge­setzt, redu­zie­ren sich die Nähr­stoff­ver­lus­te und kli­ma­schäd­li­chen Methan­gas­ver­lus­te. Wird der Gärrest kar­bo­ni­siert, lässt sich daraus hoch­wer­ti­ge Pflan­zen­koh­le her­stel­len und der im Gärrest ent­hal­te­ne Koh­len­stoff wird lang­fris­tig gebun­den. Das schützt nicht nur die Umwelt, sondern sorgt auch für eine deut­lich ver­bes­ser­te Wirt­schaft­lich­keit des Gas­pro­duk­ti­ons-Pro­zes­ses.

Aktu­el­le Bei­trä­ge zum Thema Biogas

Biogas-Pro­­­duk­­ti­on mehr­fach opti­mie­ren

Bereits heute werden in Deutsch­land knapp 70 % der Erneu­er­ba­ren Ener­gi­en aus Bio­mas­se erzeugt. Das klingt erst einmal gut. Doch mit rund 300 g CO2 / kWh ist Strom aus Biogas von kon­ven­tio­nel­len Mais­mo­no­kul­tu­ren hin­sicht­lich…

Pflan­zen­koh­le ver­bes­sert den Bio­ga­ser­trag

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